Beratungsfeld – Digitales Wachstum und Innovation
Globale digitale Marketingstrategie
Herausforderung
Unser Kunde, ein international tätiges Industrieunternehmen mit einer Vielzahl an Geschäftseinheiten, sah sich mit der zunehmenden Komplexität des digitalen Marketings konfrontiert. In den vergangenen Jahren war das Portfolio an digitalen Maßnahmen stark gewachsen, getrieben durch unterschiedliche Marktanforderungen, neue technologische Möglichkeiten und steigende Erwartungen der Kund:innen. Dennoch fehlten eine einheitliche strategische Ausrichtung, klare Prioritäten und eine koordinierte Umsetzung über die unterschiedlichen Business-Einheiten hinweg.
Die bisherigen Marketingaktivitäten verliefen weitgehend dezentral: Jede Einheit entwickelte eigene digitale Initiativen, wählte Kanäle, Botschaften und Inhalte eigenständig aus und arbeitete nach individuellen Prioritäten. Dies führte zu einer heterogenen Customer Experience, ineffizientem Ressourceneinsatz und fehlender Vergleichbarkeit der Ergebnisse. Besonders in der globalen Kommunikation und bei der digitalen Leadgenerierung zeigte sich, dass Synergien nicht ausreichend genutzt wurden. Gleichzeitig wuchs der Druck, Marketingbudgets zielgerichteter einzusetzen und die Wirkung aller Maßnahmen transparent zu machen.
Die Ausgangsfrage unseres Kunden lautete daher: Wie können wir unsere digitalen Marketingaktivitäten strategisch ausrichten, die relevanten Initiativen priorisieren und gleichzeitig eine konsequente Kundenzentrierung sicherstellen? Welche Handlungsfelder und Customer Journeys sind für unser zukünftiges Wachstum entscheidend? Und wie schaffen wir eine gemeinsame Roadmap, die kurzfristige Erfolge ermöglicht und langfristig Orientierung bietet?
Vorgehensweise
Gemeinsam mit dem Marketing- und Digitalteam des Kunden entwickelten wir in einem mehrstufigen, kollaborativen Prozess ein umfassendes strategisches Framework für das digitale Marketing. Zu Beginn führten wir ein Audit der bestehenden digitalen Aktivitäten durch. Dabei wurden alle relevanten Maßnahmen entlang der Customer Journey analysiert, bewertet und hinsichtlich ihres Beitrags zu den Unternehmenszielen reflektiert. Parallel dazu führten wir Interviews mit Verantwortlichen aus den Business-Einheiten und zentralen Funktionen, um Pain Points, Best Practices und Erwartungen an das digitale Marketing zu verstehen.
Darauf aufbauend organisierten wir mehrere Workshops mit internationalen Business-Einheiten. Ziel war es, eine gemeinsame Vision für das digitale Marketing zu entwickeln und alle relevanten Stakeholder in die Erarbeitung der Strategie einzubinden. Schritt für Schritt wurden ein Zielbild für 2026 formuliert, strategische Prioritäten abgeleitet und konkrete Handlungsfelder identifiziert. Die Diskussion um die wichtigsten Customer Journeys stand dabei im Mittelpunkt: Welche digitalen Touchpoints und Erlebnisse sind für unsere Kund:innen besonders entscheidend? Welche Themen und Inhalte schaffen entlang der Journey messbaren Mehrwert?
Nach der inhaltlichen Konsolidierung entwickelten wir eine priorisierte Roadmap. Sie übersetzt die strategischen Handlungsfelder in konkrete Arbeitspakete, ordnet Verantwortlichkeiten zu und schafft Transparenz über Quick Wins und langfristige Initiativen. Ein besonderer Fokus lag auf der Verzahnung der Aktivitäten zwischen zentralem Marketing und Business-Einheiten, um sowohl Effizienz als auch lokale Relevanz sicherzustellen.
Das Vorgehen war bewusst iterativ gestaltet: Nach jeder Workshop-Runde wurden die Ergebnisse konsolidiert, in ein strategisches Framework überführt und in der nächsten Iteration mit den Stakeholdern geschärft. So entstand nicht nur eine konsistente Strategie, sondern auch eine breite Akzeptanz im Unternehmen.
Ergebnisse und Nutzen
Mit Abschluss des Projekts verfügte der Kunde erstmals über ein integriertes, strategisches Digital-Marketing-Framework. Dieses definiert klare Zielbilder, Prioritäten und Handlungsfelder und dient allen Beteiligten als verbindliche Orientierung. Die gemeinsam erarbeitete Roadmap ermöglicht eine effiziente Steuerung der Ressourcen und schafft Transparenz über die Umsetzungsschritte – von kurzfristigen Quick Wins bis zu langfristigen Initiativen.
Die definierten Customer Journeys fungieren als roter Faden für alle digitalen Maßnahmen und stärken die Kundenzentrierung. Marketingaktivitäten können nun gezielt entlang der entscheidenden Beziehungsmomente geplant und optimiert werden. Gleichzeitig profitieren die Business-Einheiten von einer stärkeren Abstimmung untereinander, klaren Prozessen und einer einheitlichen Zielausrichtung.
Insgesamt führte das Projekt zu einer messbaren Verbesserung der Marketingeffizienz, einer höheren internen Transparenz und einer signifikanten Steigerung der Kundenerfahrung. Die Organisation ist nun in der Lage, digitale Marketingaktivitäten datenbasiert zu priorisieren, schneller auf Marktveränderungen zu reagieren und Synergien zwischen den Einheiten aktiv zu nutzen. Damit wurde die Grundlage für ein nachhaltiges, wachstumsorientiertes digitales Marketing geschaffen, das die Unternehmensstrategie langfristig unterstützt.
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